10 Jahre "FUSSFUERSORGE" - Vorstellung einer Idee

Unter dem Logo eines blau getupften Fußes, in dem nur Kenner wesentliche anatomische Landmarks erkennen, ist die erste deutsche Praxisgemeinschaft einer Podologin und eines Fußchirurgen entstanden. Unsere Praxis feiert in diesen Tagen ihr 10 jähriges Bestehen.
Aus 2 Gründungspartnern ist mittlerweile ein hoch professionelles Behandlerteam geworden.



Dr. med. Alexander Sikorski
und Monika Kriescher

Die Beweggründe zu diesem Projekt waren vielfältig.
Zum einen ist die Podologie eine staatlich anerkannte Disziplin, die medizinische Fußpfleger soweit fortbildet, daß sie ohne Gefahr für diabetische Füße zulasten der Krankenkassen an der medizinischen Versorgung der an Diabetes erkrankten Patienten teilnehmen können.
Das Berufsbild des Podologen ist auch heute noch nicht bei allen Ärzten bekannt.

Zum anderen sind es langjährige Erfahrungen eines Chirurgen, der sich in den letzten Jahren national und international als Kenner des Fußes und als Fußchirurg qualifiziert hat, auch wenn es diese Zusatzbezeichnung in absehbarer Zeit nicht geben wird.

Es lag also nahe, die Synergien beider Berufsgruppen bedarfsgerecht unter einem Dach zu bündeln und in einer Praxisgemeinschaft der großen Gruppe Rat suchender Patienten anzubieten.
Das Gesagte impliziert, dass die podologische Behandlung beim Diabetiker zulasten der Krankenkassen möglich ist.
Die in dieser Praxis erbrachte ärztliche Leistung hingegen ist von allen Patienten selbst zu bezahlen, da keinerlei Beziehungen zu dem bestehenden Vergütungssystem der Krankenkassen bestehen und diese in den hergebrachten Formen auch nicht mehr gewünscht sind.

Worin liegen die Vorteile für den Patienten?
Die Zusammenarbeit einer Podologin und eines Fußchirurgen garantiert dem Patienten eine umfassende Beratung auf der Basis des aktuellen Wissensstandes bei Fußerkrankungen. Gemeinsames Besprechen von Krankheitsbildern bietet dem Patienten das gesamte Spektrum der konservativen und operativen Therapie bei Fußerkrankungen.
Ein wesentlicher Aspekt ist aber auch das Verhüten schwerer Fußdeformitäten oder gefährlicher Fußläsionen beim Diabetiker. Hier hat sich gezeigt, daß kompetente Aufklärung der Patienten über die erforderliche Sorgfalt in der Fußpflege und die Früherkennung eines diabetischen Fuß- Syndroms (DFS) wesentlich dazu beitragen werden, die Amputationsrate zu senken.

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Monika Kriescher
Dr. Alexander Sikorski